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13.11.2018

Einige markante Jahreszahlen zur Historie der Entstehung des Autos

Der Gedanke der Fortbewegung ohne Muskelkraft spukt schon seit einigen Jahrhunderten in den Köpfen der Menschheit herum. 1674 war es dann soweit. Der niederländische Physiker Christiaan Huygens entwickelte eine Kolbenmaschine mit Schusspulverantrieb. Er gilt damit als Erfinder des Kolbenmotors, nach dessen Aufbau die meisten Motoren arbeiten. Von da an entwickelte sich der Motor in rasant schnellem Tempo.

Von 1680-1828 wurde in vielen Ländern Europas mit Motorkutschen, die auf Dampfbasis angetrieben wurden, experimentiert. Der Erfolg war aber mäßig. Die Fahrzeuge waren zu schwer, fuhren nur kurze Strecken und waren zu langsam.

1829 erfolgte die erste kommerzielle Nutzung in England. Es wurden Dampf-Omnibusse und Dampf- LKW eingesetzt. Zwischen 1862 und 1866 entwickelte der Deutsche Nikolaus August Otto den Viertaktmotor (Gasmotor). In der Pionierphase des Autobaues bewegten sich Menschen wie Carl Benz, Wilhelm Maybach, die Brüdern Wilhelm und Fritz Opel, Gottlieb Daimler, später auch Ferdinand Porsche, deren Namen auch heute noch bei allen Autofahrern bekannt sind.

Um 1900 konkurrierten noch verschiedene Antriebssysteme miteinander: Dampfautomobile, Elektrofahrzeuge sowie Fahrzeuge mit Benzinmotor. 1920 setzte sich dann der Benzinmotor durch. Seine Vorteile lagen in der hohen Energiedichte im Benzin und die billige Herstellung desselbigen. Das Antriebskonzept war geboren, jetzt wurde an Kraftübertragung, Bremsen Lenkung usw. getüftelt bis 1913 das erste Serienfahrzeug bei Ford in der USA vom Band fuhr! Durch die Serienfertigung wurden die Fahrzeuge erschwinglich für die breite Masse und spülten den Herstellern Geld in die Kassen, welches für neue Entwicklungen verwendet werden konnte. Die Karossen wurden von Holz auf Metall umgestellt, die Bremsen wurden hydraulisch, Getriebe wurden entwickelt, Scheibenwischer und Beleuchtung kamen hinzu, an der Bereifung wurde getüftelt.

Heute gehört ein PKW zu unserm Leben dazu wie Essen und Trinken. Keiner macht sich noch Gedanken über die Pioniere und Ingenieure, die den Menschheitstraum von der Fortbewegung verwirklicht haben. SCHADE!